Hier sehen Sie, warum Karlsruhe keine zweite Rheinbrücke (für den Autoverkehr) braucht, sondern bessere Luft und eine Kurtaxe, denn hier gibt es für Rad fahrende und zu Fuß laufende Touristen unheimlich viel zu sehen, und vieles ist auch mit Tafeln beschriftet und erklärt.
Hier haben die Karlsruher Stadtwerke offenbar etwas verwechselt, denn das ist nicht
der Friedrichsplatz; dennoch hat die
Karlsruher Eiszeit
das Schloßareal fest im Griff, und die Wege hin zum Eis sind optimal gestreut. Doch
wie geht es weiter? Ich muß zur Arbeit, was jetzt?
Wie komme ich da rüber zum rettenden Gras, ohne hin zu fliegen? Schleißlich habe
ich ja auch noch den ganzen Gemüseinkauf vom Wochenmarkt links und rechts in den
Fahrradtaschen verstaut, der ja auch nicht gerade erpicht auf einen Sturz ist.
Zum Forschen benötigt man Personal. Das Personal der im TPK angesiedelten Firmen ist
vornehmlich jung, inovativ und mit dem Fahrrad unterwegs. Die Tiefgaragenplätze
stehen heute weitgehend leer, sofern sie nicht als Fahrradabstellplatz genutzt werden.
Vor sieben Jahren waren sie noch mit Autos vollgestellt, aber heute arbeiten im
TPK vornehmlich Fahrradfahrer(innen).
Beabsichtigt man bei Intel im Winter den Dient einzustellen, wenn wichtige Fahrradwege
aus den Wohngebieten zum TPK nicht geräumt werden? Zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort
gehört nicht nur, daß man nicht von etwaigem Vogegezwitscher im Vogelsand abgelenkt
wird, sondern auch eine garantierter Winterdienst.
Teile der Hagsfelder Allee scheinen inzwischen vielleicht vom KIT geräumt zu werden,
damit die Kids von einem KIT-Teil zum anderen gelangen können, wobei für mich
nicht nachvollziehbar ist, warum die Räumung mitten auf der Allee im Schloßpark
beginnt und weder bis zum Schloßplatz noch zum KIT-Gelände etwa bei der Chemie
oder beim Physik-Hochhaus fortgesetzt ist. Es ist irgendwie halbherzig und nicht
durchdacht. Echte Wirtschaftsförderung sieht anders aus. Da wäre die Hagsfelder Allee
durchgehend geräumt mir Anschluß sowhl bei der Chemie als auch bei der Physik
ins KIT-Gelände hinein, sowie am Schloßgarten dem Anschluß zum Schloßplatz hin und
dort einer Verbindung bis zum Zirkel, von wo aus dann die Wohngebiete erreichbar
sind.
Bei diesem geringen Pulverschnee, ist der verweigerte Winterdienst kein Problem,
sondern saut lediglich die Klamotten ein mit aufgewirbeltem Schnee. Aber letzten Winter
hatten wir wochenlang so hohen Schnee, daß man mit dem Fahhrad nicht mehr durch
kam, sondern auf die Keimschleuder Straßenbahn ausweichen mußte, die bei solchermaßen
Fahrgastzahlen dann auch deutlich länger braucht als nornal.
Ob Karl Friedrich von Baden
sich solche Kindereien hätte vorstellen können wie eine Hagsfelder Allee, die nur
bis mitten in den Schloßpark vom Schnee geräumt ist, ohne daß die Verbindungswege zur
Fridericana geräumt sind, weiß ich nicht.
Auch Winterfotos können kräftige Farben haben. Das Zeitfenster zum Fotografieren
ist im Wintern lediglich viel kürzer als etwa im Mai, aber, daß man im Winter nicht
fotografieren könne, weil immer Schmuddelwetter sei, halte ich für ein Gerücht.
Heute kam in Karlsruher Technologiepark Bombenstimmung auf. In einer Baustelle im
Technologiepark war eine Bombe gefunden worden, so daß der Technologiepark
evakuiert werden mußte.
So kam es dann, daß ich mal unter der Woche zuhause mit meiner Frau zu Mittag
essen konnte. Auf dem Rückweg wieder zurück zur Arbeit konnte ich dann dieses
Foto vom Karlsruher Schloß vor mächtiger Wolkenkulisse aufnehmen.