Hier sehen Sie, warum Karlsruhe keine zweite Rheinbrücke (für den Autoverkehr) braucht, sondern bessere Luft und eine Kurtaxe, denn hier gibt es für Rad fahrende und zu Fuß laufende Touristen unheimlich viel zu sehen, und vieles ist auch mit Tafeln beschriftet und erklärt.
Durch das 180° Panorama ist der Radweg entlang des Alten Flugplatzes bei der Straßenbahnhaltestelle
Kurz Schumacher Straße etwas verzerrt. Immerhin sind hier keine Phantome zu sehen.
Lange schon habe ich die Esel auf dem Alten Flugplatz nicht mehr gesehen, aber heute
waren sie mal wieder in dem kleinen Birkenwäldchen am Nordende des alten Flugplatzes.
Einen fürchterlichen Lärm veranstaltete das Feuerwerk heute Nacht. Schön war es
nicht, aber laut. Die Katzenmonster waren ganz perplex. Angeblich wollte die
Polizei ja verstärkt in der Nähe der Altenheime patrouillieren, um zu verhindern,
daß dort geballert wird. Demnach hätte in der ganzen Weststadt, die ja voller
Altenheime ist, nicht geballert werden dürfen. Aber Pustekuchen! Das Geballere
war lauter denn je.
Bevor das große Schlemmen beginnen kann, fängt der Tag erst mal mit Einkaufen an.
Auf dem Wochenmark gilt es bergweise Backwaren und das bestellte Wildschwein
einzukaufen und heim zu schleppen.
Irgendwie muß man ja die Wartezeit, bis der Backwarenverkäufer seinen Lieferwagen
entladen und die Backwaren aufgetischt hat, überbrücken.
In der Stadt ist natürlich auch noch einzukaufen, und nach Durlach bei Kehrle
frischen Baumkuchen und Marzipan einkaufen, stehen auch noch auf dem Programm,
schließlich sollen die Weihnachtsgeschenke ja frisch sein und nicht schon
angestaubt, so daß eben diese Kehrle-Leckereien
immer Last-Minute-Geschenke sind.
Nach der Fällaktion unter eindeutigem Verstoß gegen die Karlsruher
Baumschutzverordnung
geht hier nichts mehr unterm Baum. Drei kerngesunde kräftige Bäume mit Stammumfängen
zwischen 105cm und 120cm waren rechtswidrig vom Mieter und Bau Verein trotz
Kenntnis der Baumschutzverordnung gefällt worden. Die unzulässige Fällaktion
erfolgte ohne Genehmigung und ohne triftigen Grund. Wir werden nun im Sommer von
der Sonne geblendet und die Eichhörnchen hörnen jetzt wo anders herum.
Von einer Bestrafung der Übeltäter ist uns nichts bekannt.
Es reichte gerade noch ein paar Reste des Sonnenuntergangs am Alten Flugplatz
mit zu bekommen. Die langen Schatten auf dem Flugplatz stammen von den Häusern
der Nordweststadt.
Hier wollen ein paar Ewiggestrige statt Magerrasen und Kleingärten lieber die
Nordtangente sehen und mit Ihr Karlsruhe-Neureut vom Rest der Stadt abschneiden.
Die Planungen zur unsinnigen Nordtangente, sind fast so alt wie meine Eltern;
und ich selbst könnte auch schon Großvater sein. So angestaubt ist dieser
Unsinn schon, und dennoch gibt es immer noch Verfechter dieser Fehlplanung,
die das Projekt mit allen Mitteln und Tricks gegen den Willen der Karlsruher
Bevölkerung durchboxen wollen.
Raben kommen angeflogen und lassen sich auf dem frisch eingesäten Feld zwischen
Neureut und Neureut-Heide nieder. Hier würde die Nordtangente Ortsteile von
Neureut durchschneiden.
Der Heidesee befindet sich im Nordosten von Neureut-Heide am ehemaligen Bahndamm der
einstigen Hardtbahn. Heute sind von der Hardtbahn allenfalls noch Reste der
Bahndämme zu erkennen; in den Achziger Jahren des letzten Jahrhunderts waren
teilweise im weiteren Verlauf auch noch stillgelegte Gleise zu sehen, die heute
längst demoniert sind.
Der "Alte Flugplatz" zwischen Nordstadt und Neureut-Heide im Osten und der Nordweststadt im Westen ist ein ehemaliger amerikanischer Militärflugplatz, auf dem in den 1970er noch große, Propeller angetriebene Transportflugzeuge, später nur noch Hubschrauber auf der Graspiste starteten und landeten. Seit Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Stadtteil, der heute Nordstadt heißt, ist der Flugbetrieb eingestellt.
Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich auf dem Flugplatzgelände ein Biotop, das heute Naturschutzgebiet ist.
Im Naturschutzgebiet verlaufen vier Wege; ein Weg verläuft entlang der Westseite, dieser Weg im Bild
oben verläuft mitten durch das Naturschutzgebiet von der Straßenbahnhaltestelle August Bebel Straße
hinüber zur Nordstadt.
In diesem Bild vereint sind neue Sünden in Gestalt des Schlots des neuen Kohlekraftwerks und eine zeitgemäße
Form der Energieernte in Gestalt der Windräder auf dem Karlsruher Müllberg.
Der vierte Weg verbindet mitten durch das Naturschutzgebiet die Nordstadt mit der Straßenbahnhaltestelle
Kurt Schumacher Straße. Alle vier Wege zusammen ergeben einen Rundkurs im Naturschutzgebiet.
Damit die Steppe eine Steppe bleibt und nicht verwaldet, werden die Esel bei der Beweidung
von einer Ziegenherde unterstützt, die hier gerade ein Verdaungsschläfchen zum Wiederkäuen
abhält.