Hier sehen Sie, warum Karlsruhe keine zweite Rheinbrücke (für den Autoverkehr) braucht, sondern bessere Luft und eine Kurtaxe, denn hier gibt es für Rad fahrende und zu Fuß laufende Touristen unheimlich viel zu sehen, und vieles ist auch mit Tafeln beschriftet und erklärt.
An der Vogesenbrücke hat sich auch einiges getan. Dies ist von den neuen Werken
das einzig brauchbare. Der Rest vom neuen Zeug sind einfach nur Überschmierungen
und Zerstörungen von bereits vorhandenen Graffitis. Anderer Leute Graffitis kaputt machen,
wenn man selber kein Talent hat, ist einfach nur blöd. Das hier ist die einzige
positive Ausnahme bei den neuen Graffitis; es ersetzt ein Graffiti mit einem Foto.
Ich sehe die bunten Enten auf der Alb beim Gaulsloch, und bremse, um sie zu fotografieren; das
Hinterrad blockiert, und ich rutsche ein paar Meter um die Kurve herum auf dem
Radweg. Der Reifen ist gut. Er driftet gleichmäßig und bricht nicht urplötzlich aus,
so bleibt er immer beherrschbar. Mein Frau fährt weiter bis unter die Brücke, weil
dort kein Schnee liegt und sie meint, auf dem Schnee nicht bremsen zu können.
Da meine Frau nicht so recht wußte, welchen Buckel ich mit dem "Holzbierebuckel"
meine, fuhr ich mit ihr hin, um ihr den Buckel zu zeigen. "Ach den Buckel meinst Du."
Da sind wir ja schon öfter dran vorbei gefahren, aber daß der Buckel so heißt,
war ihr nicht geläufig.
Eine einsame Schlittenspur führt im Schnee zu der Rodelpiste und wieder zurück.
Die Rodelpiste führt hinunter bis an die Leitplanke der Südtangente. Da zum
Rodeln zu wenig Schnee liegt – es müßten mindestens 15 cm sein, es sind aber
noch nicht einmal 10 cm – sieht die Grasnarbe trotz nur eines einzigen Rodlers
entsprechend malträtiert aus.
Wir fahren weiter durch die Burgau Richtung Hafen. Vom Hochwasserdamm sehe ich
diesen Eissee. Meine Frau meint, es sei wohl noch ein Rest vom Hochwasser. Aber
es sieht aus der Nähe eher wie ein See aus. AUf dem Luftbild von Google-Maps sieht
es sogar wie ein Rest von einem ehemaligen Altrhein aus, wenn auch wohne jegliche
Verbindung.
Zum ersten Mal kann ich diese Mandarinenten aus solcher Nähe fotografieren, so
daß man auch mal Details sieht und nicht nur, daß sie schön bunt sind. So viele
Populationen wie es von diesen Enten hier in Karlsruhe entlang der Alb gibt,
scheint diese Art sich wohl hier eingebürgert zu haben.
In dem Wäldschen zwischen L605 und Rüppur entdeckten wir diese imposante Hügelanlage aus
vier größeren Hügeln von je etwa 8m Höhe. Möglicherweise handelt es sich um alte Bunker.
Auf den Bildern sind exemplarisch nur zwei der vier Hügel zu sehen.
Am Ende des Wäldchens führt eine Brücke über die Alb. Dieser Teil der Alb mündet dann
in Bulach in den Petergraben, der seinerseits in Beiertheim neben dem Brunnen auf dem
Edeltrud-Tunnel wieder in die Alb mündet.
Da meine Frau sich weigerte auf die Hügel um Ettlingen hinauf zu fahren, fuhren wir
dann durch Ettlingen-West wieder zurück, wo wir feststellen mußten, daß inzwischen
viele vertraute Gewerbeobjekte leer stehen.