Hier sehen Sie, warum Karlsruhe keine zweite Rheinbrücke (für den Autoverkehr) braucht, sondern bessere Luft und eine Kurtaxe, denn hier gibt es für Rad fahrende und zu Fuß laufende Touristen unheimlich viel zu sehen, und vieles ist auch mit Tafeln beschriftet und erklärt.
Die Rundfahrt beginnt und endet in Karlsruhe bei der Straßenbahn-Haltestelle Kühler
Krug. Sie führt zunächst durch die Günther-Klotz-Anlage, dann über die Brücken
bei der Essig-Fabrik hinüber zur Heidestücker-Siedlung, durch den südlichen Hardtwald
zum Segelflugplatz, den Kutscherweg entlang, durch Forchheim hindurch hin zum Ferma See
und bei Neuburgweier um diesen herum auf den Hochwasserdamm und auf diesem bis
zum Rheinstrandbad Rappenwört, dort dann am Altrheinarm entlang zurück zum Waldweg
nach Forchheim und schließlich den Reitweg entlang nach Daxlanden, an Daxlanden
vorbei zur Alb und schließlich an der Alb entlang wieder zurück zum Kühlen Krug.
Die nächste kleine Radtour hier in Karlsruhe, wird erst im Oktober
stattfinden.
Bei dem warmen Wetter heute beschlossen wir, daß heute meine Frau mit dem Fahrrad
zur Arbeit fahren sollte. Ich begleitete sie dort hin und nutzte die Rückfahrt
zum Fotografieren.
Biegt man von Mörsch kommend direkt vor Neuburgweier rechts in den Feldweg ein,
gelangt man zu der Strecke, auf der die Aufnahmen gemacht wurden. Die Aufnahmen
enden hinter dem Deich des Federbachs vor der Brücke über den Federbach.
Da die Brücke gerade mal breit genug für einen Kinderwagen ist, befindet sich neben
der Brücke, von der aus das Foto aufgenommen wurde, eine Furt, durch welche landwirtschaftliche
Fahrzeuge den Federbach queren können.
Heute war es sehr windig, so daß der Bärlauch typische Zwiebelgeruch verflog. Erst
des Nachts, als wieder Windstille herrschte, war der Bärlauch wieder zu riechen.
Am Deich, der in den Rheinauen parallel zum Rhein verläuft, wachsen viele kleine
Blumen. Die Entscheidung des iPhone, was zu fokusieren sei, entspricht nicht
immer der Absicht des Fotografen. Bei Freihandnahaufnahmen geht es eben nicht
besser; entsprechend hoch ist der Ausschuß der Aufnahmen dieser Blumen.
Zwischen Deich und Rhein befindet sich weiter nördlich diese Furt durch einen
Altrheinarm. Die großem Steine gehören zur Furt. Dieses Ende des Altrheinarms
it völlig ausgetrocknet.
Am Rande der Furt durch den Altrheinarm liegt ein großer morscher Baumstamm mit
vielen Spechtlöchern. Da man diese sonst nicht aus dieser Nähe zu Gesicht bekommt,
habe ich gleich mehrere Aufnahmen von den Spechtlöchern gemacht.
Aus der Perspektive, aus der der Altrheinarm hier aufgenommen wurde, läßt sich die
Lage des Baumstamms mit den Spechtlöchern erahnen, da diese AUfnahme direkt dort
aufgenommen wurde, wo der Baumstamm liegt.
Der nächste Querweg zum Altrheinarm in Richtung Karlsruhe führt zu dieser Stelle
des selben Altrheinarms. Hier ist noch Wassser drin, aber es ist Niedrigwasser.
Am links in den Zweigen des Baumes hängenden Gras, kann man erahnen wie viel höher
der Wasserpegel hier bei Hochwasser in diesem Winter gewesen sein muß.
Fährt man rechts neben dem Deich weiter gelangt man nach einigen Kilometern zum
Altrheinarm, der das Rheinstrandbad Rappenwörth umfließt. Dort vor einem der vielen
Ausflugslokale tummelten sich diese beiden Schwäne.
In dem Grünstreifen zwischen Daxlanden und Rheinhafen, der vermutlich mal Teil der
Bahnstrecke war,
die durchs Lutherisch Wäldele führte, wachsen viele
Osterglocken.
Der Grünstreifen führt direkt zu der Stelle an der auf der anderen Seite der Alb
der Bahndamm im Lutherisch Wäldele endet. Die Vermutung liegt also nahe, daß der
Damm, auf dem sich heute die Straße befindet möglicherweise die Fortsetzung des
Bahndamms auf dieser Seite der Alb war.
An der oberen Kante der Grube sieht man das obere Ende des Dükers. Unter der Brücke ist
zwar noch gesperrt, da die Rampe zur Daxlander Straße noch nicht befahrbar ist,
aber der Weg für Fußgänger und Radfahrer unter der Brücke hindurch an der Alb
entlang ins Lutherisch Wäldele ist wieder nutzbar.
Morgen werde ich noch Fotos
dieses Graffitis und anderer Graffitis von der anderen Flußseite der Alb aufnehmen,
da ich nachts, als ich meine Frau wieder von der Arbeit abholte, entdeckte, daß
unter der Vogesenbrücke neue Graffiti sind.
Einzelne Senfpflanzen sind über 1,80m hoch und überragen daher die Dame im Bild
trotz Mütze und Helm. Angesichts dieser Wuchshöhe, ist es verständlich, daß
das bibliche Gleichnis vom Senfkorn übertreibend davon spricht, daß es so groß
wie ein Baum werde und die Vögel darin nisten.