Hier sehen Sie, warum Karlsruhe keine zweite Rheinbrücke (für den Autoverkehr) braucht, sondern bessere Luft und eine Kurtaxe, denn hier gibt es für Rad fahrende und zu Fuß laufende Touristen unheimlich viel zu sehen, und vieles ist auch mit Tafeln beschriftet und erklärt.
In der Trauerhalle war kein Platz mehr, so daß einige vor der Halle an der Trauerfeier
teilnahmen. Da gab es dann einiges doch sehr erstaunliches zu hören, so daß ich
doch so einiges Mal fragte, wer ist das, ist das unser Bertsch?
Ich gehörte ja nicht zu seinem Freundeskreis, sondern er war eben ein Lehrer, der
einzige, der immer mal wieder an unseren alljährlichen Klassentreffen teilnahm,
einer der Lehrer, mit denen wir zum ersten Mal im Landschulheim waren, und der sich
auch dafür stark machte, daß wir im Unterschied zu den Gepflogenheiten noch ein
zweites mal ins Landschulheim fahren konnten. Auch stammen alle meine noch wissentlich
existierenden Kunstwerke der Schulzeit aus seiner Ära.
Weil er eben nicht einfach nur irgend ein Lehrer war, an den man sich nicht mehr
erinnern kann, sondern er durchaus bleibende Eindrücke hinterlassen hat, bekam er
auch einen schönen Blumenkranz und waren auch allein von unserem Jahrgang 10 seiner
ehemaligen Schüler teilweise sogar aus Übersee zu seiner Beerdigung gekommen.
Ein erster nicht nur sonniger sondern auch warmer Tag im Vorfrühling, aber die
Brunnen sind noch ohne Wasser. Schade.
Es zeichnet sich immer deutlicher ab, daß die Datenmenge pro Stunde der Panasonic HC-X929
in etwa die gleiche ist wie die der Panasonic NV-GS400, obwohl erstere in Full-HD
50p aufnimmt und letztere nur SD PAL mit 50i; die Effizienz der moderneren Kompression
scheint gegenüber der des DV-Formats so groß zu sein, daß die Datenmenge bei deutlich
höherer Auflösung dennoch nicht zunimmt. Das ist schon beeindruckend.
Mit einem Viertel Terrabyte verteilt auf 4 SD-Karten, sollte ich also gut durch den
Urlaub kommen.
Die Ergonomie der Panasonic HC-X929 ist jedoch deutlich ungünstiger als die der
Panasonic NV-GS400; bei letztere liegen die Tasten zum Fotografieren bzw. Filmen
genau da, wo ich sie für meine Hand baruche. Bei der Panasonic HC-X929 bräuchte
ich dagegen einen kürzeren Daumen für die Filmaufnahme und einen längeren Zeigefinger
für das Fotografieren. Daß die sehr häufig benötigte Umschaltung der verschiedenen
Blitz-Modi (an, auto, aus) tief im Konfigurationsmenü versteckt ist, statt wie
bei der Panasonic NV-GS400 über eine eigene Taste direkt zugänglich zu sein,
ist sehr unpraktisch.
Den Sinn der Gesichtserkennung habe ich noch nicht begriffen, denn die Information,
wer da zu sehen ist, scheint nur während der Aufnahmme verfügbar zu sein und nicht
als Meta-Information im Film, so daß sie beispielweise von Apple Aperture ausgewertet
werden könnte.
Wir fahren wieder zurück. Die ehemalige Metzerei Nägele im Dörfle ist nun durch
das neue Eckhaus wieder auf beiden Seiten eingeschlossen; der ehemalige Kundeparkplatz
nun bebaut.
Burgau
Wir machen einen kurzen Fahrradausflug in die Burgau.
Wir fahren weiter Richtung Federbach, der hier kurz vorm Knilienger See wie ein
Altrhein aussieht. Wahrscheinlich ist es auch ein Altrhein, in den der Federbach
einmündet, und der daher so vile Wasser führt und eine so starke Strömung hat.
Auffällig ist, daß der Federbach bei Wikipedia
mit 41 km Länge deutlich länger ist als der gleiche Federbach mit nur 27 km im
StadtWiki.
Von Wattwürmern in der Nordsee kenne ich solche Kothaufen wenn auch nicht in solcher
Höhe, aber von Regenwürmern habe ich noch nie solche Haufen und schon gar nicht
mit einer Höhe von über 10 cm gesehen.
Heute stand für den Vormittag eine Fahrt nach Wörth in die Pfalz auf dem Programm.
Aus den Aufnahmeorten der Fotos und Videos kann auch der Streckenverlauf entnommen
werden.
Auf der rechten Abseite stießen wir an einem der Pfeiler der Brücken über die Alb
nach Mühlburg auf dieses neue Graffiti. Es sind vielleicht nicht ganz alle
Teile des Graffitis jugendfrei, …
Deutschland du armes Land voller Analphabethen! Steht doch keine 10 Meter weit
vor dieser Stelle groß und ausführlich erklärt, daß und warum man die Wasservögel
nicht füttern darf.
Beim Heranzoomen mit der Kamera jedoch stellte sich heraus, daß die vermeintlichen
Vögel gar keine Vögel sind, sondern Monteuer, die irgendwas an der Stromleitung
machen.
In Maximiliansau sahen wir dann jede Menge dieser Pilze auf einer Wiese direkt
beim McCafe. Keine Ahnung, ob die eßbar sind, oder die Erbfolge beschleunigen!
Wie schon seit Wochen üblch bildet sich jenseits der Rheinbrücken auf Pfälzer Seite
wieder mal ein Stau auf der Autobahn. Der würde auch durch mehr Rheinbrücken für
Autos nicht verschwinden, denn der Stau ist ja gar nicht auf den Brücken, sondern
staut sich allenfalls über die Brücken bis nach Baden hinüber zurück.
Uns kann der Stau wurscht sein. Wir fahren Fahrrad. Bei uns ist kein Stau.
Irgendwie muß man ja da hin kommen. Mit den ganzen Bauarbeiten in der Stadt, sieht
der direkte Weg über die Durlacher Allee fast täglich anders aus; ständig andere
Umleitungen und meist nicht nur eine, sondern gleich mehrere. Daher entschieden wir
uns für die Fahrt durch den Oberwald. Die Elefanten liegen dabei auf dem Weg.
Als ob es nicht in der Kernstadt genug Umleitungen gäbe, mußte uns in Durlach zwischen
Oberwald und Bahnhof prompt auch noch eine Umleitung erwischen. Uns Radfahrern
bleibt auch keine Schikane erspart.
Endlich am Ziel angekommen, war eine mords
Schlange an der Kuchentheke zu überwinden, um dann festzustellen, daß schon das
meiste Sortiment verzehrt war. Ich weiß ja gar nicht, ob wir überhaupt etwas anderes
gegessen hätten, wenn das Sortiment noch komplett gewesen wäre.